Stück

Wie ich einen Hund gegessen habe

Monolog von Grischkowetz Jewgeni

Sprache Deutsch, Hochsprache
Eignung Erwachsene
Charakter ernst
Besetzung 1 gesamt / 1 männlich
Darstellungsortort Bühne
Thema Individuum
Spieldauer 45 min
Verlag henschel SCHAUSPIEL
Inhaltsangabe Ein junger Russe erzählt von drei Armee-Jahren, die ihn zu einem anderen machten. Es sind Erinnerungen an die siebentägige Bahnfahrt durch immergleiche Birkenlandschaften nach Wladiwostok, an die Kutterfahrt zu einer berüchtigten Marine-Basis, an das morgendliche Massenpinkeln in den Ozean, an die öde (und eher konfliktlose) Dienstzeit in einem U-Boot – mit der alles überdeckenden Sehnsucht nach Zuhause und den aufsteigenden Kindheitsbildern vom Leben in der Familie, vom Fürchten vor der Dunkelheit, der ersten Lehrerin. Es ist ein stockender, immer noch fassungsloser Bericht über eine existentielle Erfahrung. Denn es gab nach der Entlassung kein Zuhause mehr für ihn, und auch das Ich war ausgelöscht, das dort gelebt hatte.