Stück

1001 - der Orientexzess

Szenenspiel von Geierhaas P./Öttl F.

Bereich Jugend
Erwachsene
Sprache Deutsch, Umgangssprache
Eignung Jugend
Erwachsene
Charakter heiter
Besetzung 22 gesamt / 11 weiblich / 11 männlich
Darstellungsortort Platz
Thema Märchen
Spieldauer 120 min
Verlag Impuls Theater Verlag
Inhaltsangabe Eintausendundeins - was für eine Zahl! Märchenhafter Glanz, funkelnde Schätze, böse Magier, fliegende Teppiche, Dschinns, Kalifen, und Wunder über Wunder! Doch dieses Stück verlegt den ganzen Zauber des Orients auf einen armseligen kleinen Bazar in einem armseligen orientalischen Kaff. Die Bewohner und die Besucher des Bazars sind komische und gestrandete Existenzen, die Dramen der Eifersucht, der Habgier, des Diebstahls, des Mords erleben. Nichts davon kommt so in Tausendundeiner Nacht vor - aber alles geht darauf zurück. ´1001´ ist bizarre, bunte Komödie, ein irrer und wirrer Fiebertraum über den unheimlichen Teppichhändler Scherijar und seine unglückliche Braut Layla, über den Prahlhans Ibrahim und seine redselige Tochter Aischa, den Pantoffelhelden Halef, über nymphomanische Schwestern, verbitterte Greisinnen und den flatterhaften Aziz, über verkorkste Liebesbeziehungen und pathologische Fixierungen - das Ganze garniert mit köstlichem östlichem Essen und mitreißenden Tanzeinlagen. Wir tauchen mitten hinein in ein faszinierendes Meer von Figuren und Geschichten und ein lustvoll-lustiges orientalisches Spektakel. Die Vorlage eignet sich besonders für die Inszenierung eines Spektakels mit Musik, Tanz und orientalischem Essen. Sowohl vor Beginn als auch nach dem Ende der Aufführung, sowie während der ´Hochzeitsfeier´ ist Raum für Service, Tanzeinlagen und freies improvisiertes Spiel der Darsteller mit dem Publikum. Auch weitere Spielfiguren (Sklaven, Bedienstete etc.) können entwickelt werden. Anregungen für die Gestaltung finden sich in den Regieanweisungen. Natürlich ist es ebenso möglich, das Stück mit geringen Modifikationen `konventionell’ aufzuführen, d.h. ohne Essenspausen und interaktives Spiel. Zur Besetzung: Viele Rollen sind sprachlich und von der Textmenge her bewusst einfach gehalten. Dieser Umstand als auch das Thema legen es nahe, ausländische Mitspieler einzusetzen; das Stück ist also ideal für ein ´Multikulti-Ensemble´. Die Rolle des Mustafa ist eine Art `maitre de plaisir’ - sie ist nur sinnvoll, wenn Essen serviert wird und könnte z.B. vom tatsächlichen Service-Chef übernommen werden