Stück

Füchse im Hühnerstall

Lustspiel von Overweg Robert

Sprache Deutsch, Umgangssprache
Charakter Kein Charakter
Besetzung 7 gesamt / 2 weiblich / 5 männlich
Darstellungsort Wohnzimmer
Thema Kein Thema
Spieldauer 120 min
Verlag Richter Gustav Verlag Leipzig
Inhaltsangabe Es ist ganz unmöglich, im Rahmen einer kurzen Inhaltsbeschreibung alles das im Einzelnen wiederzugeben, was in diesem Lustspiel in einem schier unentwirrbaren Knäel witziger Pointen, verblüffender Überraschungen, atembeklemmender Spannungen, peinlicher Situationen usw. auf den Zuschauer eindringt. Nur soviel sei angedeutet, daß ein kostbarer Damenschmuck eine große Rolle spielt. Frau Hella Mellenthin hofft mit Unterstützung "ihres Freundes" in den Besitz des herrlichen Schmuckes zu kommen. Sie bedient sich zur Erreichung ihres Zieles einer raffiniert ausgeklügelten List gegenüber ihrem Ehemann. Leider hat sie dabei die Rechnung ohne den Wirt gemacht, denn ihr Mann sieht auch seinerseits eine passendeGelegenheit gekommen "seiner Freundin", der er schon längst einmal eine Freude machen wollte, dieses prächtige Exemplar echter Goldschmiedekunst zu widmen, welches dank der hinter seinem Rücken inszenierten Bemühungen seiner eigenen Gattin einen erstaunlich billigen Preis aufweist. Seiner Frau liegt er vor, daß der Schmuck längst verkauft sei. Bis dahin ist alles gut gegangen. Männerlist hätte in diesem Falle beinahe über Frauenlist obgesiegt, wenn nicht seine Frau - und nun entwickelt sich ein wahres Tohuwabohu überraschend-peinlicher und spannender Situationen - den Schmuck bei der anderen gesehen hätte. Wie Hella schließlich dahinter kommt, daß ihr Mann eine "Freundin" hat, und wie umgekehrt Mellenthin seine Frau mit einem "Freunde" entlarvt, ist unbeschreiblich komisch. Es sind eben zuviel "Füchse im Hühnerstall", die in die Affäre hineingezogen worden sind. Der schlimmste muß schließlich das Feld räumen, der Gockel ist wieder Herr im Hause. Und so ist im letzten Augenblick das Allerschlimmste verhütet worden.